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Kategorie Etappe 20 – von Essen nach Duisburg

Heute war um

Montag, 25. Mai 2009

10 Uhr Treffen in Essen in der Kirche angesagt. Arnold hat nochmal schnell eine Rede geschrieben, er, Lisa, Christophe, Jessica und ich durften uns auch beteiligen müssen… juhuu, ich in der Kirche, dann noch katholisch und dann auch noch eine Rede halten, na danke!

Guten Mutes fuhren wir nach Essen. Es war eine, sagen wir mal, große Herausforderung mit 4 !!! ( in Worten: v i e r ) Navis nach Essen zu fahren… aber, was soll ich sagen …. leicht entnervt kamen wir überpünktlich an, von Arnold und Nico weit und breit keine Spur.

Egal, hat ja geklappt. Und dann kam wieder dieser Starrummel auf uns zu… Händeschütteln, lächeln für die Fotografen, dann noch ein Interview fürs örtliche Blatt….

Der Pastor hat vor dem Gottesdienst auf uns aufmerksam gemacht, dann gings um Ostern, Gott, Jesus und das alles, singen, aufstehen, hinsetzen… Oblaten essen, aber nur für die gläubigen Katholiken, behinderte Kinder, die nicht katholisch sind, gehören nicht dazu… naja… Regeltreue geht wohl vor Nächstenliebe… egal, trotzdem war es sehr nett und lieb uns in den Himmelfahrtsgottesdienst einzuladen und uns ein Forum zu geben, unser Anliegen zu verbreiten.

Die netten Jungs um Buckel und Old Buckel führten uns dann noch bis nach Essen Innenstadt, leider mussten ständig Pausen zur Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes eingelegt werden, so dass es ewig dauerte…

Frisch gestärkt mit einem Schalke-Eis für digger09 ging es auf den langen, nie enden wollenden Weg nach Duisburg. Unser Begleitstalker immer im Gepäck, so dass wir Selbiges dann auch lieber im inwendigwarmen Flitzer verstauten.

Unser Motto „aua! aua!“ ließ auch auf dieser Etappe nicht lange auf sich warten… Was dem einen sein Wolf, ist dem anderen sein Plattfuss. Wieder ein anderer, alter, weis(s)er Mann duellierte sich mit einer Hexe… aua! aua!

Ich dachte mir dabei nur: „Da kann ich ja wohl noch mehr Lieder mit dem Thema aua! aua! schreiben, wol!“

Dann tat sich im trist anmutenden Mühlheim eine Oase der glückseligen Genußbarkeit auf – ein griechischer Imbiss! Jaaaaaaaaaaaaaa, darauf habe ich gewartet – mit dem ersten Biss in mein wundervolles Bifteki verschwanden erstmal alle Gedanken an dieses Duisburg oder irgendwelche Wehwehchen… einfach lecker! Als Nachtisch gab es dann für Christophe und mich noch ein lecker Gyros mit Zickizacki und dann ging es auch schon zickizacki Richtung Duisburg.

Eigentlich war ich hundemüde, aber diese süssen, vordernden, erwartungsfrohen Augen von Nico und Fabian trieben mich zu immer neuen Ideen im Bereich Blödsinn machen und so vertrieben diese wundervollen Kinder meine, anfängliche, schwermütige Laune. DANKE, Ihr seid wundervoll!

Mittlerweile kamen schon die ersten Vermisstenmeldungenen für uns, dabei lagen wir doch super in irgendeiner Zeit, oder nich!? Endlich, das Sandmännchen war schon zum Greifen nah, sahen wir am Ende des Weges Duisburg! Wie der Zufall es so will, ergab sich kurz hinter einem Griechischen Restaurant eine einmalige Gelegenheit die Etappe als „GESCHAFFT“ zu titulieren und so erreichten wir spät, müde, nach Knoblauch stinkend, aber glücklich das vorletzte Etappenziel! Juhuu!

Danke an Arnold, Nico, Jessica, Fabian, Roland, Heinz und Christophe.

Besonderen Dank an meine wundervolle, einzigartige Ehefrau – Ich liebe Dich!

Jochen, alias daddycated

P.S. mein Song zur Wanderung „aua! aua!“ kann demnächst auf www.myspace.com/daddycated angehört werden. Der Song ist fertig, muss aber nochmal abgemischt werden.