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Kategorie Etappe 04 – von Schneverdingen zum Heidepark Soltau

Von Schneverdingen nach Soltau

Dienstag, 04. Mai 2010

Nachdem wir gestern Unterkunft in „Katjas Frühstückspension“ der Familie Koch bezogen hatten, wurden wir am Abend zu einem herrlich inwendig warmen Grillabend eingeladen. Die AWO und der Seniorenberat Schneverdingens haben sich kräftig ins Zeug gelegt und uns fürstlich bewirtet. Angeregte und anregende Gespräche rundeten den rundum gemütlichen Abend ab. Herrlich rund und satt konnten wir dann das Date mit dem Sandmännchen wahrnehmen.

Nach einem wunderbaren Frühstück im Wintergarten musste unser Oberfarmer seine Sportlichkeit zusätzlich unter Beweis stellen und machte sich noch auf zu einer kleinen Radtour. Sein Wolf fand die Idee offenbar nicht so klasse und biss kräftig um sich. Arnolds Gesicht sprach Bände. Das hat er nun von seiner Angeberei…!

Pünktlich um  11.00 Uhr trafen wir dann unsere Mitwanderer  am Stadtbrunnen. Bei der Ansprache von Jürgen  an uns bekam ich einen dicken Kloß im Hals und hätte bald mehr Wasser vergossen, als der Brunnen. Als er dann auch noch einen riesigen Scheck aus der Tasche zauberte und uns eine Spende überreichte,  musste ich noch so zwei bis fünfmal kräftig schlucken, um nicht als die „heulende Wandersuse“ betitelt zu werden.

Der stellvertretende Bürgermeister hielt auch noch eine kurze Ansprache und wir erneuerten unser Versprechen (Drohung?) am 03.05.2011 wieder in Schneverdingen einzutreffen.

Nach Fotos, Schecks und Reden ging es dann endlich los. Nach zwei Kurven war dann aber schon wieder Ende mit laufen. Was nun? Schon die ersten Blasenpflaster einkaufen???  NEIN, der Halt vor der Stadtapotheke war geplant! Der Inhaber, Herr Eimer, unterstützte unsere Wanderaktion mit Tüten voller nützlicher Dinge, die man als geneigter Wandersmann gebrauchen könnte. Toll!

Nochmal Fotos machen, Hände schütteln, Tasche schnappen und ab. Gemütlich trabten wir durch frühlingshafte Landschaften, nur der Wind spielte noch Winter. Brrrr! Kalt! Als nach und nach aber die Lücken in der Wolkendecke größer wurden und der eine oder andere Sonnenstrahl uns traf, wurde uns schnell nicht mehr nur inwendig warm.

Nach ungefähr 8 Kilometern entschied ich mich, den mitgeführten Bus zu nutzen,  zu Gunsten meiner angeschlagenen Keule fortan den Begleitstalker zu spielen und Arnolds Spacemobil nach Soltau zu kutschieren. Ich ging noch fix eine Runde durch den Ort. Naja, gehen konnte man meine Art der Fortbewegung nun auch nicht nennen. Da Soltau doch eher zu den kleinen, überschaubaren Orten gehört, war mein Rundgang schnell beendet und ich humpelte zum Auto zurück. Da saß ich dann, tippte schon mal meinen Bericht, freute mich über eine funktionierende Internetverbindung, als Arnold mich anrief um MICH zu fragen, wo Ich denn wäre. Wo wohl? DU hast das Navi programmiert, was das Navi sagt, wird gemacht. ICH steh hier vor der Kirche. Aber wo bist DU? „Na, auch an der Kirche!“ Nanu?! Es gab einiges Hin und Her, bis wir Anhand des Wetterhahnes an Arnolds Kirche feststellten, dass ICH offenbar an einer anderen Kirche Posten bezogen hatte.

Navi also nochmal programmiert und zum Oberfarmer gebrettert. Netter Empfang hier in der Lutherkirchengemeinde, die uns freundlicherweise ihr Gemeindehaus zum Übernachten zur Verfügung stellen. Dann wollten wir noch kurz die Innenstadt unsicher machen, nett etwas essen gehen. Doch das gestaltete sich schwieriger als gedacht, waren doch alle Lokalitäten am Nachmittag bis 18.00 Uhr geschlossen. Also doch wieder Fritten und C-Wurst…

Angekommen am Gemeindehaus hieß es dann warten auf dem Knaller des Jahrhunderts: wir bekommen einen Wagen geliehen! In Echt! Heisskalte Schauer rannen mir über den Rücken, als ich dann den blitzsauberen, niegelnagelneuen VW Caddy von PORTA! vor uns stehen sah. Da macht das Begleitstalken doch gleicht doppelt so viel Spaß!!! Arnold, Finger weg! Dieses Auto wird NICHT zu einer Messibude verwandelt. So!

Danke an Dennis Rostek, der uns dieses Schätzchen vermittelt hat, Danke an PORTA! , Danke an die Kirchengemeinde und alle fremden, inwendig warmen, Freunde!