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Kategorie Etappe 16 – von Rietberg nach Rheda

Von Rietberg nach Rheda

Montag, 17. Mai 2010

16. Etappe „inwendig warm“ von Rietberg nach Rheda

Pünktlich zum Start setzt das Schmuddelwetter ein.  Vom Bürgermeister, der eigentlich mitlaufen wollte, weit und breit keine Spur. Dann trabe ich eben alleine durch den erfrischenden Ostwestfalenregen. Sch…wetter. Ich bin beleidigt. Seit dem 1. Mai nur wenige Sonnenstrahlen. Gestern sagte mir Jemand, ich hätte schon bisschen Farbe bekommen. Das ist Rost! Nicht einmal der Himmel beteiligt sich angemessen. Braucht sich aber auch nicht einzubilden, dass mich die paar Liter Wasser abhalten könnten.  „…. stoppen kann mich nur ein Begrenzungspfahl dengel, dengel…“ – oder  vielleicht noch ein Kugelblitz. Die Wettervorhersage, die gestern noch Sonnenschein und blauen Himmel versprach, hatte heute schon leichte Gewitterneigung im Bericht. Jessica hatte sich bereits zeitig aus dem Staub gemacht. So kann ich wenigstens ohne Rücksicht auf die musikalischen Hörgewohnheiten meiner Mitwanderin meine fröhlichen Wanderlieder zum Besten geben – … ein Heller und ein Batzen….  Lediglich die von hinten aufkommenden Radfahrer, deren Annäherung ich wegen der auf Power geschalteten Kopfhörer nicht wahrnehme, wundern sich vermutlich, weshalb einer, der im Kopf nicht richtig tickt, mit dem Rollstuhl unterwegs ist. Aber die kurze Distanz von nur 13 Kilometern ist schnell abgespult. In der ersten Frittenbude am Ort finde ich dann auch eine Rückfahrmöglichkeit für meinen Rolli und für mich. In Nullkommanix bin ich mit einem Sprinter wieder zurück an meinem Porta-Mobil. Zu Porta zieht’s mich dann auch. Ich habe mir vorgenommen, Frau Gärtner und ihrem Mann einen Besuch abzustatten. Die Andreas-Gärtner-Stiftung hatte uns ja  gemeinsam mit dem Autohaus Rostek unser Begleitfahrzeug zur Verfügung gestellt. Mit einem Blumenstrauß möchte ich mich bedanken. Der zweite Grund meines Besuches: durch eine großzügige Geldspende der Stiftung, kann Nico im kommenden Monat wieder an einer Delfintherapie teilnehmen. Beides -Delfintherapie  und Auto –  erfolgte unabhängig voneinander. So fügt das Schicksal manchmal aneinander (was zusammengehört).

Tina, diese liebe Freundin, fährt derweil vergeblich die Wanderroute ab, um mir frischen Kaffee zu bringen. Am Abend sitzen wir bei Torben in der Küche, ereifern uns an den vielen Ungerechtigkeiten im Leben, während uns Torben – über unsere Gespräche milde lächelnd – mit Rosmarinkartoffeln kulinarisch verwöhnt.

Wie schön ist es, solche Freunde an der Seite zu wissen…..